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Sterilisation beim Mann - Information und Aufklärung


Sterilisation beim Mann: Ablauf der Operation

Ein ausführliches Vorgespräch gehört genauso nur Sterilisation des Mannes wie die gründliche Nachsorge. In der urologischen Praxis in Backnang ist beides für Dr. Musial eine Grundvoraussetzung. Wer sich zum ersten Mal für eine Vasektomie anmeldet, wird daher zunächst zu einem persönlichen Beratungsgespräch gebeten. Das Gespräch hilft einerseits dem Patienten seine Entscheidung zu festigen oder zu ändern und andererseits kompetente und spezielle Informationen vom Facharzt zu erhalten. Alle offenen Fragen können während des Gesprächs geklärt werden. Der Urologe kann seinerseits den Patienten kennenlernen und einschätzen inwiefern eine Vasektomie für ihn geeignet ist. Ein Termin wird vereinbart, wenn sich der Patient ganz sicher ist und genügend Zeit hatte, um über seine Entscheidung nachzudenken.

Zur Vasektomie muss der Patient dann nicht nüchtern erscheinen. Es kann normal gefrühstückt werden. Allein eine sorgfältige Haarentfernung im Intimbereich sollte von ihm vorgenommen werden, sodass die Operation sauber und problemlos vonstattengehen kann. Es ist absolut ausreichend, wenn der Patient lokal, d.h. in der Region der Hoden, betäubt wird. Der Eingriff gilt als klein und sehr unkompliziert. Während der OP ist der Patient daher wach, spürt jedoch keine Schmerzen. Zu einem leicht ziehenden Gefühl kann es höchstens kommen. Männer, für die das problematisch ist, können im Vorfeld mit dem Arzt besprechen, dass eine Vollnarkose gewünscht ist.

Um den Patienten zu sterilisieren, werden seine beiden Samenleiter durchtrennt. Der Operateur öffnet hierfür zunächst die Skrotalhaut, denn oberhalb der Hoden verlaufen die Samenleiter, die freizulegen sind. Die Eröffnung der Haut kann durch zwei unterschiedliche Art und Weisen erfolgen: non-Skalpell oder klassisch. Bei der klassischen OP-Technik, die auch als Ligaturtechnik bezeichnet wird, verwendet der Urologe ein Operationsmesser und nimmt damit einen minimalen Schnitt vor. Bei der Non-Skalpell-Methode wird die Haut lediglich punktiert, dann mit einer Spezialklemme gedehnt bis die Öffnung groß genug ist.

Die Samenleiter werden freipräpariert und aus dem Körper wie eine Schlaufe herausgehoben. So können sie gut gegriffen werden. Jeweils ein Stück von etwa 2-3cm wird entfernt und lässt zwei offene Samenleiterenden zurück. Jetzt ist der Transportweg für die Samenzellen unterbrochen. Damit dies so bleibt, müssen die offenen Enden verschlossen werden. Dazu verödet man sie oder schlägt sie einmal um und bindet sie ab. Zum Abschluss werden die Enden in unterschiedliche Gewebeschichten gelegt. Ein erneutes Zusammenwachsen kann nun sehr sicher ausgeschlossen werden. Die Haut wird verschlossen, indem sie vernäht wird oder ein Pflaster aufgeklebt.

Der Patient ist jetzt sterilisiert, muss sich aber zunächst schonen und abwarten. Zeugungsunfähig ist er nämlich noch nicht. In den Samenblasen können sich noch Samenzellen befinden, die bei Geschlechtsverkehr zu einer Schwangerschaft führen können. Erst nach zwei bis drei Monaten, wenn genügend Ejakulationen stattgefunden haben, ist der Mann steril. Um dies zu überprüfen, wird ein Nachsorgetermin vereinbart. Eine frische Probe der Samenflüssigkeit des Patienten wird mithilfe eines Spermiogramms auf noch vorhandene Samenzellen im Labor untersucht. Werden keine Samenzellen gefunden, ist die Sterilisation abgeschlossen.

Ist das nicht der Fall, wird einfach einige Wochen später eine weitere Untersuchung durchgeführt. Dann sollten keine Spermien mehr in der Samenflüssigkeit zu finden sein. Eine Sterilisation des Mannes ist in den meisten Fällen aus medizinischer Sicht nicht notwendig. Die Kosten müssen deswegen vom Patienten selbst getragen werden. Es sollten insgesamt zwischen 400 und 600 Euro kalkuliert werden.

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Autor: Dirk Sadrinna